ich wurde wach, als es noch dunkel war. Der Wind pfiff durch das angeklappte Fenster und es war ganz klar… das ist kein Wind mehr, sondern Sturm. Ich schaffte es nicht wieder einzuschlafen und dann fiel mir ein, dass wir eine Stunde zurück bekommen haben. In der letzten Nacht wurden die Uhren umgestellt. Die riesige Pappel auf der anderen Straßenseite, schüttelten die Sturmböhen bedrohlich hin und her. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann dieser Baum auf unser Haus stürzt. Ich rechne mir aus wie der Einschlagwinkel sein könnte. Das Dach würde zertrümmert, vielleicht eine Hauswand der oberen Etage, mit einem Krachen in meine Wohnung – ins Schlafzimmerfenster. Eher nicht, eher trifft es meine Nachbarin gegenüber. Lassen wir das, ich habe frei und nicht nur weil Sonntag ist. Urlaub und Freizeitausgleich für Überstunden verschaffen mir ein paar Tage Luft zum Malen und meine Ausstellung am Teltower Kunstsonntag vorzubereiten. Man hält es nicht für möglich, aber allerhand Kleinkram ist nötig – logistische Fragen zu klären – und natürlich meine Bilder bestens zu präsentieren. Es gibt viel zu tun und es macht Spaß. Kleinformatige Malereinen…zum Mitnehmen – als Gutschein – Karte – Gruß als Unikat  – mit und ohne Passepartout.

Also dann holen wir Farben und Pinsel und los geht es.