Meinen Malsonnabend begann ich  mit einer Meditation. Ich nahm ein großes weißes Blatt und kritzelte mit einem Stift und  geschlossenen Augen ein paar Linien auf das Papier.  Heute wollte ich sehen welche Motive und Formen sich von Innen nach Außern kehren lassen. Es ging nicht darum, schön zu malen…doch …ich will immer schön malen. So ist das Bild mit herrlichen Farben und feinen Lasuren versehen. Farbe ist eben meine Stärke. Es hat einen super Farbklang. Auch die grafischen Elemente zum fetten braun-gelben Leib der Spinne passen gut. Es gäbe viel zu sagen. Ich mag Spinnen und oft rette ich die Weberknechte, wenn durch meine Wohnung spazieren, und lasse sie raus. Als Kind habe ich allerlei dieser gehassten Achtbeiner beobachtet und ein Buch über Spinnen aus der Bibliothek gelesen. So ist mein Verhältniss zur  Spinne eher entspannt, obwohl die ganz fetten oder schwarzen Exemplare auch bei mir ein Aufstellen der  Nackenhaare bewirken können. Das Bild ist auch eine illustrative Geschichte. Insgesamt kam mein Spinnenbild noch besser zur Geltung, als ich es unter einem 10 cm kleinerem Passpartout legte. Der Rand war also überflüssig. Ich habe die Spinne nicht gemalt um sie zu verkaufen…das wird schwer …aber ich werde testen wie das Bild ankommt. Darauf bin ich neugierig.