nach einer Woche Malen in Worpswede, komme ich heim. Im Gepäck einen Kopf voll Ideen und viele neue Eindrücke. Das sonnige Septemberwetter hielt an und so waren uns herrliche Tage im Teufelsmoor beschert. Vormittags malten wir im Atelier zur alten Molkerei, ein heller großzügiger Raum mit Platz für unsere Arbeiten. Das findet man selten. Damit es nicht langweilig wird, sind wir oft nach draußen und zeichneten vor unseren Motiven, die alte Mühle, die herrlichen Häuser im Ort und auch ein Auflug an die Hamme war ein Muß. Herrliche Birkenalleen säumen den Wegrand. Sonnige Abende zaubern herrliche Schatten über Feld und Flur und hier kann ich begreifen warum Maler und Dichter sich für dieses Landstück begeisterten. Auf den Spuren von Paula und Otto Modersohn gab es eine Menge zu entdecken. Zahlreiche Galerien im Ort atmen Kunst und Kultur an jeder Straßenecke. Die Tage waren voll und es blieb wenig Zeit für eigene  Aktivitäten . wenig Augenblicke zum relaxen und gammeln…Dafür lernte ich nette Malfreunde kennen und hatte eine unvergeßlich angehneme Zeit in Worpswede. Nur die Nächte machten mir zu schaffen, war es die Matratze, die dunklen Bäume, die  Feuchte aus dem modrigen Boden oder dem alten Gemäuer? Ich weiß es nicht, doch jede Nacht stellte sich ein anderes Problem, das mich nicht schlafen ließ. Nun denn; ich bin daheim; voller Ideen für neue Aquarelle und fahre dann mal eben an die Mosel. Hier ein paar Bilder.

muehle

voglerhofesel