Die Geschichte zum Pfarrwitwenhaus hat uns Frank erzählt. Von den rausfahrenden Fischern gab es immer Einige die nicht mehr heim kehrten. Um deren Witwen  zu versorgen stiftete die Dorfgemeinde – bzw. die Pfarrei – das so genannte Pfarrwitwenhaus, als Heim für Fischerwitwen. Dieses Kleinod ist mir beim letzten Mönchguturlaub durch die Lappen gegangen,  obwohl wir damals die Gegend gründlich abradelten. Dafür habe ich die Aquarelle von Frank gesehen und wollte genau dieses Motiv malen. Ich liebe urige Landhäuser mit ganz altem Charme und kann nicht genug bekommen ihr Flair auf mein Papier zu bannen.  Ich arbeite daran und gelegentlich gelingt es mir auch. Alte Fischerkaten sind auf Rügen in ihrer Ursprünglichkeit erkennbar geblieben und damit erhalten. Heute stilecht saniert sind Rügens  Dörfer ein selten gutes Beispiel  wie Kulturgut und Geschichte es in das  Jetzt geschafft haben. Vielleicht ist diese Insel deshalb ein Traum für Menschen, die noch einmal ein Stück alte Natur und das Leben der Fischer auf dem Lande nachempfinden wollen.

pfarrwitwenhausHier noch die Seitenansicht – leider war es stürmisch und kalt an diesem Mittwoch. Es zog wie Hechtsuppe – genau an der Stelle wo die schöne Seite des Häuschens zu sehen war. Mir war schlecht an diesem Tag und so verzichtete ich auf die optimale Ansicht und hockte mich in den Windschatten eines alten Holzkahns auf die Butterblumenwiese und malte die Seitenansicht. Auch sie hat ihren Reiz, der durch meine Magenschmerzen beeinträchtigt – einfach nicht so zauberhaft auf mein Blatt fand. Mit meinem Pfarrwitwenhaus – Aquarell bin ich nicht ganz zufrieden – habe es Familie Grünheid geschenkt. Aber hier kommt es dann doch noch auf den Blog als Erinnerung an diesen Tag und dieses phantastische Motiv.

Pfarrwitwenhaus-seiteHier mein fertiges Aquarell unter wiedrigen Umständen – ein Virus hatte sich in meinen Körper verirrt und ich brauchte viel Energie die ich diesen Vormittag nicht hatte.

2015-05-08 09.49.15

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