über Helgoland hingen die Wolken tief und es regnete stundenlang. Dafür war das Quartier wohnlich und mollig warm. Wenn die Tage kurz sind, dann schläft es sich lang und für einen Spaziergang bei Tageslicht bleibt wenig Zeit. Es gibt nicht viel zu sehen auf dem Felsen in der Nordsee. Die meisten Geschäfte haben zu und überall Zettel mit kurzfristigen Öffnungsstunden. Doch kaufen wollte ich sowieso  nix – doch an dem Tintenfüller von Lamy, kam ich nicht vorbei.   Ein Spaziergang auf dem Hochfelsen entlang der Bombenbentrichter. Ein stürmischer Wind peitschte mir ins Gesicht. So war es ein Genuss  bei Kaffee und Keksen wieder in der gemütlichen Behausung zu sitzen gebeugt über meine  Skizzen.

Für den Ausflug auf die Düne zeigte sich kurz die Sonne und die See glitzerte im Licht. Die Kegelrobben lagen verstreut am Stand und man hatte Mühe ihnen auszuweichen. Naturschützer  stressten mit unnützen Vorwürfen und Regeln die es nicht gab.

Der kürzeste Tag des Jahres brach an, als die Funnygirl uns wieder am Festland absetzte und die Heimreise einläutete. Ich freute mich auf mein Heim und Tage der Ruhe ohne Programm. Weihnachten war nahe und die Tage würde jetzt wieder länger werden.