Mein Zeichenurlaub in Ladenburg bei Prof. Rissler ist längst eine Woche her. Ich habe das alte historische Städtchen und unser Atelier im Glashaus der Gärtnerei Huben in aller bester Erinnerung. Die Tage waren angefüllt mit Informationen und natürlich zeichnen unter Palmen und anderen exotischen Gewächsen. Ausflüge nach Heidelberg auf den Heiligenberg mit Zeichenstunden in der Natur waren zusätzliche Höhepunkte. Jeden Morgen lief ich die vier Kilometer zu Fuß und  lange Schatten und die frühe Morgensonne waren Balsam für die Seele. Habe mich irgendwie heimisch gefühlt im Ladenburger Städtchen mit seiner herrlichen Architektur, da fühlte ich mich ins Mittelalter versetzt. Heim kam ich mit einem Kopf voller Ideen und Motive die ich bearbeiten möchte. Ich habe bewußt darauf verzichten den Aquarellkasten zu nutzen. Es ist Sinn und Ziel einfach mal aus der Komfortzone zu kommen und mit Grafit und anderen Stiften zu zeichen und somit ganz neue Fertigkeiten und auch Erkenntnisse zu sammeln, die mir dann letztlich für die Malerei mit Farbe hilfreich sind. Ja, es gab auch Momente der Frustration wo  eine Zeichnung einfach nicht gelingen wollte. Alle kamen wir uns zuweilen wie die Schulanfänger vor, ob der ungewohnten Zeichenaufgaben. Doch ich will mich mühen und die Hürden nehmen, auch wenn es nicht gleich gelingt. Hier meine Echinacea aus dem Hubener Blumenbeet…mit Grafitblöcken gemalt.

 

 

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